Sonnenpflege – Must-Have

24
Mai

Sonnenpflege – Must-Have

Ohne Sonnenpflege im Urlaub?! Es gibt Situationen, in denen selbst eine Kosmetikerin nicht optimal vorbereitet ist. Das ist die traurige Wahrheit. Zumindest ging es mir vor kurzem so. Es folgt eine wahre Geschichte, die ich in die Rubrik „Geschichten aus dem Leben“ einordnen möchte.

„Sonnenpflege, oder keine Sonnenpflege?“ – das ist hier die Frage

 

Nach der spontanen Entscheidung Freunde über ein verlängertes Wochenende in Spanien zu besuchen, packte ich meine Sachen für einen sonnigen Kurztrip in meinen Kabinenkoffer.

Kleine Größen von Reinigung, Duschgel, Cremes und After Sun, sowie diverse Ampullen durften u.A. im Beautycase selbstverständlich nicht fehlen. Nur Sonnencreme – dachte ich mir – werde ich mehr brauchen. Zu guter Letzt entschied ich mich für die 200ml Flasche BABOR Anti-Aging Sun Care SPF 50. Rein damit, Koffer zu, auf geht’s!

 

Der Plan war gut. Nur zwei Dinge hatte ich nicht bedacht:

 

1. 200ml Sonnencreme überschreiten die Mitnahmegröße an Flüssigkeiten im Handgepäck.

 

2. Man soll seine Kosmetika in einem kleinen Klarsichtbeutel ordentlich verstauen.

 

Ich muss Dir vermutlich nicht sagen, dass dieser Flüchtigkeitsfehler beim Kofferpacken, Ärger beim Security Check am Hamburger Flughafen bedeutete. Selbstverständlich wurde ich bei der Kontrolle herausgezogen. Zu Recht! Also hieß es: Kofferstriptease und raus mit dem Beautycase. Zwei Möglichkeiten boten sich mir:

 

A. Koffer einchecken und Zeit verlieren, die ich nicht hatte und Gefahr laufen den Flug zu verpassen.

 

B. So viel wie möglich in einen, für Beautyholics, zu kleinen Plastikbeutel (kostet 50 Cent am Flughafenautomaten) zu pressen und das, was nicht passt, schweren Herzens zu entsorgen.

 

Jetzt ahnst Du bestimmt, dass ich mich für Variante B entschieden habe. Erstaunlicher Weise passte alles in diesen winzigen Beutel, bis auf … meine gute Babor Anti-Aging Sun Care SPF 50. Es gab keine Chance diese Flasche da rein zu bekommen – kein Tetris-Trick hätte genutzt. Schweren Herzens musste ich die Sonnencreme in den Schlund des Containers stoßen. Wer Kosmetik liebt, weiß wie sehr das schmerzt. 🙁

Achtung! Manchmal kommt es anders als man denkt

 

Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass es in Spanien schon Sonnencreme zu kaufen geben wird. Oder eine Freundin ihre Sonnenmilch mit mir teilt. Leider nein – leider gar nicht! Denn vor Ort musste ich feststellen, dass Apotheken und Drogerien sonntags und feiertags geschlossen haben. Noch mehr schockiert, war ich über die Tatsache, dass keiner der Freunde eine Sonnencreme oder ähnliches besaß. (An dieser Stelle sei vermerkt, dass keiner diesen Fehler erneut begehen wird.)

 

Um das hier abzukürzen. Trotz fehlender Sonnenpflege haben wir uns gesonnt und sind natürlich alle in Flammen aufgegangen. Keiner blieb vor Sonnenbrand verschont. Keiner! War ja klar…

So, don’t try this at home!

Dieses Verhalten sollte auf gar keinen Fall nachgeahmt werden. Außerdem warne ich ausdrücklich davor, sich ungeschützt zu sonnen. Ein Sonnenbrand ist eine akute Entzündung der Haut und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn die Haut merkt sich einfach alles. Jahre später werde ich die Auswirkungen dieser leichtsinnigen Verbrennung zu sehen und spüren bekommen. Falten, Elastizitätsverlust und Altersflecken sind nur einige Erscheinungen, die durch übertriebenes Sonnenbaden entstehen.

Wir sahen schlimm aus und fühlten uns auch so. Das Jammern war dem Sonnenbrand entsprechend groß. Je stärker die Verbrennung je lauter das Weinen.

 

Eine Sonnenpflege hätte uns das Leid ersparen können.
In erster Linie sorgt eine solche Creme dafür, dass die Haut nicht verbrennt und die lichtbedingten Schäden auf ein Minimum reduziert werden und die Haut lange jung, frisch und vital aussieht. Wie essentiell und einfach dieser Schutz ist, ist mir bei diesem Kurztrip wieder so richtig bewusst geworden.

Was LSP und SPF überhaupt bedeuten?

 

Des Weiteren was viele Menschen nicht wissen. Die Zahl hinter SPF (sun protection factor) oder LSF (Lichtschutzfaktor), also 15, 20, 30, 50 bedeutet, um wie viel sich die Aufenthaltsdauer beim Sonnenbaden verlängert,  ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Dieser Multiplikationsfaktor wird mit der Eigenenschutzzeit (in Minuten) mal genommen. Deine Eigenschutzzeit hängt von der Helligkeit Deines Hautbildes ab. Du kennst Deine Eigenschutzzeit nicht? Eine gute Fachkosmetikerin kann Dich über Deine Eigenschutzzeit aufklären.

 

Hier ein Beispiel:

 

Du bist ein nordischer Hauttyp und hast eine Eigenschutzzeit von 15 Minuten und cremest Dich sorgfältig mit einer Sonnemilch mit SPF 15 ein.

 

Daraus ergibt sich folgende Rechnung: 15 Min. (Eigenschutzzeit) x (mal) 15 (Höhe des Lichtschutzfaktors) = 225 Min. (geschützte Sonnenzeit)

 

Damit kannst Du 3 Stunden und 45 Minuten Sonne genießen ohne zu verbrennen. Insofern Du nicht schwimmst, duscht, viel schwitzt, oder die Creme durch andere Aktivitäten von Deiner Haut wischt. Ein Nachcremen ist hier sicherlich ratsam. Aber es erneuert und verlängert nicht die Schutzzeit. Dessen sollte man sich bewusst sein.

 

Solltest Du also einen ganzen Tag am Strand, oder auf der Skipiste planen; empfehle ich Dir einen höheren Lichtschutzfaktor zu wählen.

 

Solltest Du ganz auf Sonnenpflege verzichten, riskierst Du einen Sonnenbrand. Folglich eine Verbrennung Deiner Haut. Um es mal krass auszudrücken: Das ist nichts anderes, als würdest Du Dich am Herd verbrennen. Und das macht man ja auch nicht gern, oder absichtlich.

 

Wie steht es um die Pflege nach dem Sonnenbad?

 

Zum Glück bietet mir das Produkt- und Behandlungssortiment von Babor alles, was ich dafür brauche, um meine Haut wieder fit zu kriegen. Auch wenn das mehr kostet, als eine Sonnenpflege. Meine Haut ist es mir wert.

 

In meinen Badezimmer haben sich After Sun und After Sun Ampullen, Comfort Cream Mask, Thermal Spray, Ultimate Protecting Balm SPF 50, Collagen Booster Cream, Ultimate Repair Gel-Cream und der Doctor Babor Tech Cellular Skin Activator einen Platz gesichert.Mein Tipp für Dich: nicht nur der Lichtschutzfaktor ist entscheidend. Auch die Nachsorge mit After Sun Produkten ist notwendig, um die Haut in den Reparatur, im Aufbau und bei der gleichmäßigen Bräunung zu unterstützen. Zudem entlastet die kühlende Wirkung des After Suns die Blutgefäße. Diese überhitzen durch die Wärmestrahlung oft und stellen sich weit. Dadurch kommt es zur Rötung der Haut. Wer das beim Sonnen beachtet, wird nicht nur gleichmäßiger und langanhaltender braun. Er bewahrt auch länger die Vitalität und Jugendlichkeit seiner Haut.

 

Abschließend kann ich sagen, dass sich jetzt definitiv handgepäcksichere Abfüllflaschen auf meiner Shoppinglist befinden. Außerdem möchte ich nie wieder auf meine Sonnencreme verzichten. Denn das Aufbereiten nach einem Sonnenbrand kostet mehr als die Investition in eine gute Sonnenpflege.

 

Do it better!

 

Bitte tu mir den Gefallen und mach es besser als ich bei diesem Trip. Ein Tipp für Dich, welche Sonnenpflege von Babor auch ins Handgepäck passt: Doctor Babor Repair Cellular Ultimate Protecting Balm SPF 50 (75ml).
So viel zu dieser Geschichte aus dem Leben. Hast Du das auch schon durchlebt? Ich bin gespannt auf Deine Geschichte zu Thema Sonnenbrand und Sonnenschutz.

Jenny Partheymüller

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